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Eine Gemeinde entsteht

Die Geschichte unserer Kirchengemeinde ist noch sehr jung und eng mit der städtebaulichen Entwicklung Fürths verbunden.

1995 – die US-Amerikaner verlassen Fürth

Als die US-Amerikaner 1995 Fürth verlassen, stehen große Flächen im Süden der Stadt zur Konversion zur Verfügung. Vor allem die ehemalige Housing-Area in der Kalbsiedlung wird schnell für die Stadtentwicklung erschlossen und rückt damit auch in den Blick der Kirche.

1996 – der Grundstein der neuen Kirchengemeinde wird gelegt

Im Februar 1996 wird im Kirchlichen Amtsblatt eine Projektstelle zur Gründung einer neuen Kirchengemeinde auf dem Gebiet der ehemaligen US-Flächen in der Südstadt ausgeschrieben. Im Juli 1996 wird diese Projektstelle mit dem Pfarrersehepaar Karola und Oliver Schürrle besetzt.

Im Dezember 1996 ziehen die ersten Menschen in die umgebauten Eigentums-, Miet- und Sozialwohnungen der Kalbsiedlung ein. Die erste kirchliche Veranstaltung für die neuen Bewohner ist eine Baustellenweihnacht. Sie findet vor dem ehemaligen Child-Care-Center statt, das die evangelische Kirche gemeinsam mit der römisch-katholischen Kirche erwirbt.

1997 – der Aufbau beginnt

Seit Februar 1997 informiert die Evangelische Kirche in diesem Stadtteil durch ein eigenes Einlegeblatt im Monatsgruß. Erste Gruppen und Kreise bilden sich.

Der Umbau des ehemaligen Child-Care-Center in der Gerhart-Hauptmann-Str. 21 beginnt. Das große Gebäude wird bereits provisorisch für einen evangelischen und einen katholischen Kindergarten genutzt. Dort und auf der Baustelle werden in unregelmäßigen Abständen Gottesdienste gefeiert.

1998 – der Aufbau geht weiter

Immer mehr Menschen zieht es in die Kalbsiedlung, vor allem junge Familien mit Kindern.

Der Umbau des ehemaligen Child-Care-Center ist so weit fortgeschritten, dass ein evangelischer Kindergarten mit vier Gruppen und ein römisch-katholischer Kindergarten mit drei Gruppen eingeweiht werden können.

1999 – die Kirchengemeinde wird gegründet

Der Umbau des ehemaligen Child-Care-Center ist abgeschlossen. Unter dem gemeinsamen Dach findet nun neben den beiden Kindergärten auch das ökumenische Gemeindezentrum seinen Platz. Im Ökumenischen Zentrum gibt es einen Gottesdienstraum, Büros, evangelische und katholische Gruppenräume, einen wunderschönen glasüberdachten Innenhof und ein Café.

In einer Gemeindeversammlung beschließen die Gemeindeglieder die Gründung einer neuen Kirchengemeinde. Zu dieser Gemeinde gehören neben den Bewohnerinnen und Bewohnern der Kalbsiedlung auch die Gemeindeglieder von Weikershof, der Saarburger und Schwabacher Straße südlich der Fronmüllerstraße. Es wird ein vorläufiger Kirchenvorstand durch das Landeskirchenamt in München berufen.

2000 – die Gemeinde gibt sich einen Namen

Die ersten regulären Kirchenvorstandswahlen finden statt.

Für die Namensfindung der neuen Kirchengemeinde wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Ab sofort trägt unsere Kirchengemeinde den Namen Maria Magdalena.

In den Folgejahren bildet sich ein breit gefächertes Gemeindeleben mit unterschiedlichen Gottesdienstformen, Gruppen, Kreisen und vielen Ehrenamtlichen.

2005 – die Gemeinde bekommt Zuwachs

Der Kirchenvorstand von St. Paul beschließt, dass das Gebiet der ehemaligen O-Darby-Kaserne in die Kirchengemeinde Maria-Magdalena eingegliedert wird. Auf diesem Gelände entsteht ein weiterer neuer bunter Stadtteil.

Mit verschiedenen Aktionen versucht die Kirchengemeinde, die neu hinzuziehenden Menschen zu erreichen. Viele Menschen feiern im ökumenischen Zentrum Gottesdienst. Doch durch den neuen Gemeindezuwachs liegt das Ökum. Zentrum inzwischen am Rand der Gemeinde. Daher wird immer wieder der Ruf nach einer „richtigen“ Kirche laut.

2006 – neue Chancen und Synergien

Die Möglichkeit für eine „richtige“ Kirche ergibt sich durch einen Beschluss des Diakonischen Werks Fürth im Jahre 2006: Das Sofienheim (Alten- und Pflegeheim des DW)  in der Schwabacher Straße soll aufgegeben und im Gemeindegebiet von Maria-Magdalena neu gebaut werden. In den Bauplänen ist auch eine kleine Kapelle für die Gottesdienste angedacht. Die Vertreter der Kirchengemeinde erkennen hier die Chance, Synergien zu nutzen und eine Kirche in Verbindung mit dem Sofienheim zu errichten.

2007 – der Grundstein für ein neues Kirchengebäude wird gelegt

Nach vielen Vorüberlegungen und Vorgesprächen mit dem Diakonischen Werk, dem Kirchenvorstand, Architekten und dem Landeskirchenamt wird am 30. Juni 2007 der Grundstein für das Sofienheim und eine neue Kirche gelegt.

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum, Psalm 31 ist die Innschrift des Grundsteins.

Wir sind stolz – schließlich wird nicht alle Tage eine neue Kirche gebaut.

2008 – die neue Kirche wird eingeweiht

Am Samstag vor dem 1. Advent 2008 werden das Sofienheim und unsere neue Kirche durch den Landesbischof Dr. Johannes Friedrich mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht.

Den Bedürfnissen der vielen jungen Familien unserer Kirchengemeinde wollen wir Rechnung tragen. Im Kindergarten in der Gerhart-Hauptmann-Straße ist bereits eine Krippengruppe entstanden. Außerdem übernimmt die Kirchengemeinde die Trägerschaft für eine Kinderkrippe in der Dr.-Meyer-Spreckels-Straße.

2011

Unsere Kirchengemeinde umfasst in etwa das Gebiet der Stadtteile Kalbsiedlung, Südstadtpark und Weikershof. Wir sind derzeit ca. 2200 Gemeindeglieder und täglich kommen neue Menschen dazu.

Im November 2011 verabschiedete sich unser Pfarrer-Ehepaar Karola und Oliver Schürrle. Als Pfarrerin und Pfarrer haben sie unsere Gemeinde durch die "Kinderstube" hindurch begleitet. Als Pfarrerin und Pfarrer haben sie unsere Gemeinde durch die "Kinderstube" hindurch begleitet. Nach 15 Jahren hat die Gemeinde ihre ersten Ehemaligen.

Das Ehepaar ist nun zuständig für die ev. Kirchengemeinde in Herzogenaurach.

2012 

Pfarrer Rudolf Koch bekommt eine Viertel Pfarrstelle in der Gemeinde. Er ist zuständig für Seniorenarbeit, hat Stimmrecht im KV, übernimmt monatlich einen Gottesdienst in der Gemeinde und arbeitet beim Weiterbau der Gemeinde aktiv mit.

1. Juli 2012
Pfarrerin Sabine Heider wird als geschäftsführende Pfarrerin der Gemeinde in ihr Amt eingeführt. Von Sept.2013 bis Febr. 2016 verstärkt Vikar Maximilian Paynter das Pfarrteam.

Das Projekt Gemeindekirche im Pflegeheim zeichnet sich durch verschiedene Aktivitäten aus: Hier wandert das handgezeichnetes Bild aus dem Schulgottesdienst als Schmuck über das Cafe des Sofienheims. Hier können Sie sonntags selbstgemachte Torte und lecken Kuchen bei einer Tasse Kaffee oder Tee genießen.